Grundlegende Grundsätze für Montage der Messblenden Typs "MATTECH"
Nicht nur Einhaltung der Herstellungstechnologie der Messstrecken, sondern auch ihr Einbau in die Rohrleitung beeinflussen maßgebend die Genauigkeit der Durchflussmessung. Die Rohrleitung muss vollkommen mit homogener Flüssigkeit befüllt werden.
Allgemeine Grundsätze
Die Flanschen müssen koaxial und senkrecht zur Längsachse der Rohrleitung angeschweißt werden. Die Schweißnähte dürfen nicht in den Innendurchmesser der Rohrleitung eingreifen. Bei Montage von selbständigen Blenden, die keinen Verschluss haben, ist große Aufmerksamkeit dem richtigen Ausrichten in die Rohrleitung zu widmen. Die Messstrecke (Blende) ist koaxial mit der Rohrleitung vor und hinter der Messstrecke so einzubauen, damit die Abweichung nicht die von der Norm ISO5167 zugelassene Grenze überschreitet. Vor dem Einbau der Messstrecke (Blende) muss die Rohrleitung frei von sämtlichen festen und flüssigen Unreinigkeiten sein. Beim Einbau der Strecke (Blende) ist ein solcher Abstand von sämtlichen Konstruktionen in der Umgebung einzuhalten, dass die Absperrventile oder Klärgefäße an die Ausläufe einzubauen sind. Wir empfehlen, die Messstrecke (Blende) mit geeigneten Stützen zu stützen oder auf Gehänge so zu befestigen, dass die Verbindungen der Flansche und die Dichtungen nicht übermäßig beansprucht werden. Zwecks einfacherem Ein- und Ausbau wird empfohlen, die anknüpfende Rohrleitung nahe der Verbindung mit der Blende zu stützen.
Einhaltung der geraden Längen vor und hinter dem Primärelement
Das Primärelement (Blende, Düse usä.) ist zwischen zwei Abschnitte der geraden Zylinderrohrleitung mit konstantem Durchmesser einzubauen, in denen keine anderen Hindernisse oder Ableitungen als die von der Norm ISO5167 zugelassenen, vorkommen. Die geraden Längen hängen von der Art des Formstückes vor und hinter dem Primärelement und vom Verhältnis d/D ab. Die höchsten Anforderungen bestehen an zwei Kniestücke, 90° in unterschiedlichen Ebenen – verursachen eine Schraubenbewegung der gemessenen Flüssigkeit. Die geforderten Längen werden in der Tabelle 2 der Norm ISO 5167 angeführt. Die in der Tabelle angeführten geraden Längen sind Mindestwerte und es wird empfohlen, immer höhere als angeführte Längen anzuwenden. Nichteinhaltung der geraden Längen ist der häufigste Fehler beim Einbau.
Anschweißteile für Thermometer
Der Anschweißteil sollte hinter dem Primärelement mindestens 5 D davon ( D – Innendurchmesser der Rohrleitung ) entfernt eingebaut werden. Die Öffnungen für die Anschweißteile sollten gebohrt werden, beim Brennschneiden der Öffnung mit Autogen entstehen im Innen der Rohrleitung Glühspäne, welche die Messgenauigkeit beeinträchtigen.
Einbaulage den Auslauföffnungen
Die Auslauföffnungen sind schon werksmäßig nach der Rohrleitungsdimension und der Schraubenanzahl, bzw. nach Vereinbarung mit dem Kunden installiert.
Einhaltung der Strömungsrichtung
Die Strömungsrichtung des Mediums in der Rohrleitung hat mit der Pfeilrichtung an der Entnahmekammer oder der Flansch der Blende übereinzustimmen. Beim Ausbau der Blendendrehscheibe ist beim nachfolgenden Einbau zu beachten, dass sich die Abschrägung der Scheibenöffnung an der Minus-Seite befindet.
Dichtungen
Bei Erneuerung der Dichtungen dürfen die neuen mit der Kante oder den Graten nicht ins Innere der Rohrleitung oder in die Kammer bei Kammerblenden eingreifen.
Nachziehen der Muttern an den Schrauben
Beim Transport der Messstrecke an den Abnehmer können die Muttern los werden, die nach Einbau in die Rohrleitung anzuziehen sind. Damit die Flanschen nicht verformt und die Dichtungen nicht wenig zusammengezogen werden, werden die Schrauben der Flanschen abwechselnd – ins Kreuz angezogen. Es wird empfohlen, etwa eine Woche nach Inbetriebnahme die Schrauben neu nachzuziehen.
Verplomben
Der Hersteller verplombt die Messstrecke. Wird die messtechnische Plombe zerstört, ist Kontakt mit dem Hersteller aufzunehmen. Wird die Plombe bei Montage zerstört. ist sie durch eine neue zu ersetzen, die an die Messstrecke von einer geschulten bei ČMI erfassten Montageorganisation angebracht





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